Amerikanische Mustang (Pferde)

16/07/2018
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Amerikanische Mustang (Pferde)

Die amerikanischen Mustangs werden fälschlicherweise als Wildpferde bezeichnet. Bei ihnen handelt es sich jedoch um verwilderte Nachkommen europäischer Hauspferderassen. Ihre Vorfahren kamen mit den spanischen Konquistadoren nach Amerika. Vor ihrer Ankunft waren diese Nutztiere auf dem amerikanischen Kontinent nicht mehr vertreten. Die letzten Arten waren 10.000 Jahre zuvor ausgestorben. Genießen Sie den Anblick dieser wilden Tiere in den Weiten der amerikanischen Prärie auf einem stimmungsvollen Wandbild.

Spanische Konquistadoren brachten die Vorfahren der “herrenlosen Tiere” nach Amerika

Spanische Siedler kamen mit den Pferden nach Amerika, aber immer wieder gelangten einzelne Tiere aus der Gefangenschaft in die Wildnis. Dort vermehrten sie sich wegen der günstigen Lebensbedingungen schnell. Die Rasse der amerikanischen Mustangs entstand. Der Name leitet sich von dem spanischen Wort mestengo ab, was „herrenloses Tier“ bedeutet.

Der amerikanische Mustang zeichnet sich durch sein ausgeprägtes Sozialverhalten aus. Die warmblütigen Nutztiere besitzen eine vertrauensvolle Art und sind wegen ihrem Stockmaß, das zwischen 140 und 160 Zentimetern liegt, hervorragend als Reitpferd geeignet. Je nach Veranlagung des einzelnen Tieres findet man sie im Western- und Freizeitbereich genauso wie bei der Vielseitigkeit und der Dressur. Die Tiere wiegen zwischen 350 und 550 Kilogramm und leben größtenteils in Nevada, aber auch in Montana, Wyoming und Oregon finden sich größere Populationen.

Die Indianer schätzten die Tiere, die Amerikaner jagten sie

Die Indianer erkannten schnell den Vorteil, den die Tiere boten. Mit ihrer Hilfe wurden sie erfolgreiche und gefährliche Jäger und Krieger.

Im Gegensatz dazu führte die starke Population der Wildpferde bei den amerikanischen Farmern und Viehzüchtern zu Problemen. Bedingt durch eine geringe Anzahl von Fressfeinden und großen Weideflächen, war die Population auf zwei Millionen Pferde angewachsen. Die Jagd auf die Tiere begann. Als Folge reduzierte sich der Bestand auf ungefähr 18.000 Tiere in freier Wildbahn. Um eine weitere Reduzierung des Bestandes zu vermeiden, fing das Bureau of Landmanagement, BLM, Pferde ein, gewöhnte sie an Menschen und vermittelte sie an Privatpersonen. Seit 1971 dürfen sie nur noch gefangen, jedoch nicht getötet werden, wodurch sich der Bestand der frei lebenden Tiere wieder auf 60.000 erhöht hat.

In Deutschland können die Wilde Pferde über ausgewählte Trainer erworben werden

Reicht Ihnen das Wandbild eines wilden amerikanischen Wildpferdes nicht aus, gibt es mehrere Möglichkeiten Besitzer eines solchen Reittieres zu werden. Während der Erwerb von privat eher unwahrscheinlich ist, weil die Tiere selten verkauft werden, ist eine Alternative die Adoption durch einen Amerikaner. Während amerikanische Staatsbürger eine Adoption aus einer Auffangstation des Bureau of Landmanagement vornehmen dürfen, müssen deutsche Staatsbürger den Umweg über einen ausgewählten Trainer nehmen. Wildpferde aus den Auffangstationen des BLM tragen das Brandzeichen BLM auf der linken Halsseite und besitzen entsprechende Papiere.

Ein bekannter Vertreter ist Iltschi, Winnetous treuer Freund. Lonesome, ein schwarzer Hengst aus Montana, zog den Sarg des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan.

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