Asiatischer Elefant

Der asiatische Elefant, Elephas maximus, zählt zu den größten Landsäugetieren der Welt. Seit 1986 wird er in der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. Die Tierart gliedert sich in fünf Unterarten auf, wobei der syrische Vertreter bereits ausgestorben ist. Der Sri-Lanka-Elefant, der indische, der Sumatra-Elefant sowie der Borneo-Zwergelefant vervollständigen die Unterarten. Verzieren Sie Ihre Wohnung mit einem schönen Wandbild dieses imposanten Säugetieres.

Nur noch isoliert lebende Bestände

In der Vergangenheit war der asiatische Elefant vom heutigen Irak bis nach China anzutreffen. Heute existieren nur noch kleine, isoliert lebende Bestände in dreizehn Ländern. Die größte Population findet sich in Indien, während unter anderen im südlichen China und Vietnam nur noch kleine und stark gefährdete Bestände vorhanden sind.

Die charismatischen Tiere werden bis zu 3,20 Meter groß und wiegen bis zu fünf Tonnen. In der freien Wildbahn erreichen sie ein Alter von 70 Jahren, während sie in Gefangenschaft über 80 Jahre alt werden können. Sie sind Vegetarier und ernähren sich von Baumrinden, Gräsern, Blättern und Zweigen. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und nehmen täglich bis zu 150 Kilogramm Nahrung zu sich.

Sie sind soziale Tiere und leben in Herden

Die weiblichen Elefantenkühe leben mit den Jungtieren in Herden von bis zu dreißig Tieren zusammen. Früher umfassten die Herden bis zu einhundert Tiere. Die Leitkuh, der älteste weibliche Elefant, führt die Herde an. Elefantenbullen sind Einzelgänger, die die Herde im Alter von sieben oder acht Jahren verlassen. Später schließen sie sich einer neuen Herde an, um sich mit den weiblichen Tieren zu paaren. Dabei finden sich manchmal mehrere Bullen in einer Herde. Nach einer Tragezeit von 22 Monaten bringt die Elefantenkuh ein Elefantenjunges zur Welt.

In der Vergangenheit war die Jagd nach Elfenbein die größte Ursache für die Tötung der sympathischen Säugetiere. In der Zwischenzeit ist die Hauptursache der Gefährdung der imposanten Tiere die Zerstörung und Zersiedlung ihres Lebensraums. Tierschutzorganisationen unterstützen ein Elefantenwaisenhaus in Sri Lanka, kämpfen gegen den Elfenbeinhandel oder versuchen Konfliktsituationen zwischen dem asiatischen Säugetier und dem Menschen zu entschärfen.

Pure Emotionen:
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