Paris

An welche Stadt denken Sie zuerst, wenn Sie „Stadt der Liebe“ hören? Genau, sehr viele Menschen denken zuerst an Paris. Sie denken an Spaziergänge an der Seine während der Dämmerung, romantische Parkanlagen, den Louvre und das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa, Notre-Dame und an den Eiffelturm. Fast alle Touristen, die die französische Hauptstadt besucht haben, haben dieses Wahrzeichen der Metropole fotografiert. Leider hatten nicht alle das Glück, dass das Wetter für das Erinnerungsfoto optimal war. Genießen Sie den Anblick des Turms aus perfekter Perspektive, aufgenommen bei optimalen Wetterbedingungen, auf einem wundervollen Wandbild.

Eine kleine Insel war die Keimzelle der französischen Hauptstadt

Die Ile de la Cité, die kleine Insel in der Seine, liegt im Herzen der Stadt Paris. Sie ist der Ursprung der französischen Metropole und wurde bereits vor 4.000 Jahren besiedelt. Hier ließ sich der keltische Stamm der Parisii nieder, der auch der Namensgeber der Stadt war. Im Jahr 53 vor Christus siedelten die Römer südlich der Seine, da die Insel zu klein war, um die geplanten Bauwerke aufzunehmen. Allerdings bauten sie den Mercurio-Tempel auf der Nordseite des Flusses und wählten dafür die höchste Erhebung der Region. Diese 129 Meter hohe Erhebung wird heute auf den Karten als Montmartre geführt. Vielleicht war der Bau des Tempels die Ursache, dass die Geistlichkeit und später die Könige und das Kapital die Nordseite für die Besiedlung bevorzugten. Diese Bevorzugung führte zur Teilung der Stadt in die Nordseite, das rechte Seine-Ufer, und die Südseite, das linke Seine-Ufer. Erst durch die Gründung der Sorbonne, der bekannten Universität, im Jahr 1257 auf dem linken Seine-Ufer entwickelte sich diese Seite zu dem intellektuellen Zentrum der Stadt. Die berühmte Kathedrale Notre-Dame bleibt in Bezug auf die Teilung der Stadt neutral, sie steht auf der Ile de la Cité.

Die Römer nannten die Stadt Lutetia, aber sonst hatte sie für die Römer keine große Bedeutung, sie war nur eine unter vielen. Erst unter den Frankenkönigen wurde Paris zur Hauptstadt und im Lauf der Jahre, besonders unter dem Sonnenkönig Ludwig dem XIV, ausgebaut.

Bereits zu Beginn der französischen Revolution lebten mehr als 500.000 Menschen in dieser Stadt, heute sind es 12 Millionen, wobei allerdings nur 2 Millionen Menschen im Kerngebiet der Stadt leben.

20 Arrondissements und 80 Quartiere

Die Metropole teilt sich in 20 Stadtbezirke, die Arrondissements, auf. Diese bezeichnen die Bürger als „l‘escargot“, die „Schnecke von Paris“. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die spiralförmige, im Uhrzeigersinn erfolgte, Nummerierung der einzelnen Bezirke. Im historischen Stadtkern, dem ersten Arrondissement, findet der Tourist viele berühmte Gebäude, Plätze und Denkmäler. Hier liegt auch die Keimzelle der Stadt, die Ile de la Cité und damit die Kathedrale Notre-Dame und der Louvre. Jedes Arrondissement besitzt eine eigene Persönlichkeit und sogar ein eigenes Rathaus. Die letzten Ziffern in den Postleitzahlen entsprechen der Nummer des jeweiligen Arrondissements. Die einzelnen Arrondissements teilen sich wiederum in vier Quartiere auf, die die jeweils kleinste Verwaltungseinheit der Stadt bilden. Nach mehreren Verwaltungsreformen existieren seit dem 1. Januar 1860 80 dieser Stadtviertel in der Stadt.

Die ersten acht Arrondissements sind für die Touristen die interessantesten, während sie sich in die Arrondissements 10; 13 und 17 eher selten verirren. Im siebten Arrondissement steht das Wahrzeichen der Stadt, das bei den Touristen ein Besuchermagnet ist. Der achte Arrondissement steht im Zeichen des großen Prachtboulevards Champs Elysees, einem der teuersten Bereiche der Stadt, und dem Triumphbogen, dem Arc de la Triomphe de l‘Etoile. Der Zusatz l‘Etoile bezieht sich darauf, dass hier zwölf Straßen in der Form eines großen Sternes zusammentreffen.

Das Wahrzeichen der Stadt – mehr als 120 Jahre alt

Der Eiffelturm, der 2009 bereits seinen 120-jährigen Geburtstag feiern konnte, wurde von Gustav Eiffel entworfen und innerhalb von zwei Jahren erbaut. Sein Entwurf hatte sich gegen 107 andere Vorschläge durchsetzen können. Auslöser für den Entwurf war die Ausschreibung eines Wettbewerbs zum 100-jährigen Jubiläum der französischen Revolution. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde ein Eisenturm mit einer quadratischen Grundfläche gesucht, der über 300 Meter hoch, 125 Meter breit und auf dem Champs-de-Mars errichtet werden sollte.

Die erste Etage dieses Stahlgerüsts wurde am 1. April 1888 vollendet, während der zweite Bauabschnitt am 14. August 1888 abgeschlossen wurde. Am 31. März des Folgejahres erhielt das Bauwerk seine Turmspitze und erreichte damit eine Höhe von 312 Metern. Für die Eröffnung erklomm Gustav Eiffel persönlich die 1710 Stufen des Turms und hisste die französische Fahne, die Trikolore, an der Spitze des Turms. Heute können die Touristen allerdings einen Aufzug benutzen, wenn sie die Stadt von oben betrachten wollen.

Eigentlich sollte der Turm nur für 20 Jahre genutzt werden, jedoch erkannten die Beteiligten schnell seine Beliebtheit. Im Rahmen der Weltausstellung von 1900 bestiegen 2 Millionen Besucher den Turm und dieser wandelte sich vom anfangs ungeliebten Kind zum französischen Nationalsymbol. Schließlich fand der Turm Verwendung als Radio-Sendeanlage, dessen zunächst rein militärische Nutzung später auch auf den privaten Bereich ausgeweitet wurde. Während des ersten Weltkrieges war er auch unter strategischen Gesichtspunkten äußerst wichtig.

Was macht Paris zur Stadt der Liebe?

Nun für viele Menschen ist der Eiffelturm der romantischste Ort in Paris und daher hat er schon unzählige Heiratsanträge beobachten dürfen. Sobald die Dunkelheit hereinbricht, ist das Wahrzeichen der Metropole jede Stunde für wenige Minuten von 20.000 Lampen stimmungsvoll erleuchtet. Ein romantisches Abendessen im Restaurant im ersten Stock des Wahrzeichens, mit Blick auf die französische Hauptstadt, ist ein unvergessliches Erlebnis.

Auch eine Bootsfahrt auf der Seine, besonders wenn die Stadt in der Dunkelheit hell erleuchtet ist, ist ein romantisches Highlight. Dieses bietet sich an, nachdem Sie zuvor den Sonnenuntergang von der romantischen Pont des Arts genossen haben. Aber über diese romantischen Plätze dürfen Sie nicht die französische Küche vergessen. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass Liebe durch den Magen geht. Und die französische Küche ist eine gute Küche. Dann wäre da noch die Liebes-Mauer auf dem Montmatre, nahe der Kirche Sacré-Cɶur. Während auf der Liebes-Mauer die berühmten drei Wörter in 311 Sprachen geschrieben sind, haben Sie von der Kirche aus einen wundervollen Blick über die Stadt. Außerdem ist die französische Sprache sehr romantisch, elegant und melodiös.

Die Stimmigkeit diesen ganzen Pakets verleiht Paris den Zusatz „Stadt der Liebe“. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in dieser traumhaften Stadt von der Romantik verzaubern. Bis dahin genießen Sie auf einem Wandbild den Panoramablick über die Stadt der Liebe, wie er sich Ihnen von der Kirche Sacré-Cɶur bieten würde.

Mit der Metro die Stadt erkunden

Für die Erkundung der französischen Hauptstadt bietet sich das Auto nicht an. Hier ist die Metro die erst Wahl. In den Gängen der U-Bahn können Sie Künstler beobachten, die die Passanten mit Ihren Darbietungen erfreuen. Die Maler auf dem Montmartre oder die Stände der Buchhändler auf der Straße laden zu einem gemütlichen Bummel ein. Wer neben den bekannten Sehenswürdigkeiten und den vielen Museen noch etwas anderes sehen möchte, dem bietet sich ein Besuch in den Katakomben von Paris an. Auch wenn dieser Ort etwas makaber daherkommt, übt er doch eine besondere Faszination aus und viele tausend Touristen besuchen diesen Ort jedes Jahr. Überlegen Sie sich einen Besuch gut, wenn Sie unter Platzangst leiden. Je nach Ausprägung kann die Umgebung Ihnen dann Probleme bereiten. Aber selbst, wenn Sie deshalb auf diese Besichtigung verzichten müssen, bietet Ihnen die Stadt der Liebe viele Alternativen für einen angenehmen und interessanten Aufenthalt.

Pure Emotionen:

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1090 Fotozoon Produktfoto Eiffelturm Paris die Stadt der Liebe

 

 

 

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